Die Regenwassernutzung im Privathaushalt hatte in den 1990er Jahren eine Hochphase, die Dürren der letzten Jahre in Deutschland lässt diese Technik verstärkt wieder in den Fokus rücken.

Vielen Menschen wird bewusst, dass für die Gartenbewässerung oder für die Toilettenspülung, ja selbst für die Waschmaschine zuhause Trinkwasser ein zu wertvolles Gut darstellt.

Von den 130 Litern Wasser, welcher jeder Bürger statistisch pro Tag verbraucht, sind mehr als 50 Liter für die letztgenannten Zwecke und somit ideal für die Nutzung von Regenwasser. Regenwassernutzungsanlagen bestehen aus einem Speicher, einem Filter, dem dazugehörigen separaten Leitungssystem und einer Pumpe. Das auf dem Dach gesammelte Regenwasser gelangt durch Rohrleitungen in den Speicher und kann dann mit der Pumpe zu den jeweiligen Verbrauchern geleitet werden. Die Regenwassernutzung schont die Wasservorräte, entlastet Kanalisation und Kläranlagen bei starkem Regenfall und trägt zur Reduzierung der Hochwassergefahrbei.