Temporäre Ausstellungsgärten

Die vier Städte Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg verbindet die lange Geschichte des Bergbaus am Niederrhein. Das Ende des Bergbaus stellte die Städte vor die Herausforderungen des Strukturwandels. Mit Gründung der interkommunalen wir4-Wirtschaftsförderung wird die Zukunft des Standorts gemeinsam und nachhaltig gestaltet. Die Ansiedlung von Unternehmen, Service und Beratung spielen hierbei eine zentrale Rolle.

Im Verbund werden Initiativen und Projekte entwickelt, die Impulse zu aktuellen und zukünftigen Themen geben. Starke Netzwerke bringen Menschen zusammen und transportieren Wissen und Ideen für und in die Region.

Nachhaltigkeit und Ökologie

Der wir4-Pavillon zeigt in Ausstellungen und Veranstaltungen die Vielfalt der wir4- Region: Von Wirtschaft und Arbeiten über Bildung, Kultur, Freizeit und Tourismus bis hin zum Natur- und Landschaftsraum am Niederrhein. Der gärtnerisch gestaltete Außenbereich greift die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie auf und lädt zum Verweilen und Netzwerken ein.

Entwurf + Planung:

wir4-Wirtschaftsförderung der Städte Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg AöR

Ausführung + Finanzierung:

wir4 AöR mit Unterstützung der vier Städte und Sponsoren

Unterstützung:

Fachämter der Stadtverwaltungen Moers, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg

Bauzentrum SWERTZ und hagebaumarkt SWERTZ; Becker-Schmitz; Dümmen Orange;

ENNI Unternehmensgruppe; Elektro Kossmann GmbH & Co KG; FachWerk.Kreis Wesel gGmbH;

Gärtnerei Marquardt; Initiative Dorfmasche, Neukirchen-Vluyn (Konzept: U.Lennartz-Lembeck); „Rheinberg summt“; Wellings Parkhotel; und viele weitere engagierte Akteure und Unterstützer

Hausfassaden inszenieren Vorgärten – hier präsentieren die Rheinischen Baumschulen eine Vielzahl von Bepflanzungsmöglichkeiten für den zeitgenössischen Gartenliebhaber. Die umfangreichen Pflanzsortimente aus der Region bieten Anregungen für den eigenen Garten. Vielfältige Ideen für eine individuelle Gestaltung - von minimalistisch bis insektenfreundlich.

Der Ausstellungsbeitrag gibt Anregungen für eine vielseitige Bepflanzung. Rosen, Hortensien, buntlaubige oder immergrüne Gehölze mit verschiedenen Wuchsformen sowie Schnitthecken aus unterschiedlichen Pflanzarten bieten eine große und vielseitige Auswahl für den Gartenbesitzer. Kugelbäume und Säulenbäume sind beispielhaft für kleine Bäume für den heimischen Garten, die auf der Baumwiese mit unterschiedlicher Größe und unterschiedlichem Alter vorgestellt werden.

Entwurf + Planung:

Dipl. Ing. agr. Margot Wild-Hallen, Erkelenz

Ausführung + Finanzierung:

Baumschulverband NRW im Bund deutscher Baumschulen e.V. 

Unterstützung:

Rheinische Baumschulbetriebe

 

Der Niederrhein steht für traumhafte Natur, facettenreiche Kultur, historische Innenstädte, wunderschöne Flusslandschaften und jede Menge Lebensfreude. Die Region bietet 365 Tage im Jahr Erlebnisse, die unvergesslich bleiben.

Die Kreise, Städte und Gemeinden des Niederrheins präsentieren sich zusammen mit ihren touristischen Highlights, Vereinen und landwirtschaftlichen Produzenten und zeigen beispielsweise traditionelles Handwerk und Brauchtum.

Tipp: Bei einer kleinen Partie Minigolf oder einer virtuellen Radtour auf dem NiederrheinRad wird die Region direkt erlebbar.

Entwurf + Planung:

Martina Baumgärtner, Viersen

Ausführung:

Niederrhein Tourismus GmbH, Viersen

Unterstützung:

EntwicklungsAgentur Wirtschaft, Kreis Wesel

Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg mbH

Wirtschaftsförderung Kreis Kleve GmbH

Wirtschafsförderungsgesellschaft für den Kreis Viersen mbH

Mit der Internationalen Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr 2027 finden wir Antworten auf drängende Zukunftsfragen in der gesamten Region. „Wie wollen wir morgen leben? – Zusammen!“ Die Ausstellung wirft ein Licht auf den aktuellen Planungsprozess der dezentralen Gartenausstellung und zeigt Möglichkeiten der Partizipation auf.

Die Gartengestaltung nimmt Motive der Industrienatur und -kultur auf - unter anderem stellen zwei Birkensolitäre und entsprechende Staudenbepflanzungen den Bezug zu prägenden Pflanzenarten der Ruhrgebietsbrachen her. Bepflanzte Waschkauenkörbe an einem Stahlgerüst inszenieren die Zeit der Bergarbeiter und des Bergbaus.

Entwurf + Planung:

IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH

Ausführung + Finanzierung:

IGA Metropole Ruhr 2027 gGmbH

 

 

 

Sie erhalten Einblicke in die Resultate aus der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Gartenbau und der Landwirtschaft und in die Weiterverarbeitung der Erzeugnisse.

Im Rahmen des EU-geförderten Projektes werden Unternehmen und Arbeitnehmende aus dem Garten- und Landwirtschaftssektor in Testzentren, sogenannten Regional Skills Labs, zusammengeführt. Dort haben die niederländischen und deutschen Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden die Möglichkeit, neueste Technologien kennenzulernen, innovative Geschäftsideen für aktuelle Markttrends zu entwickeln und an Workshops teilzunehmen.

 

U krijgt inzicht in de resultaten van de grensoverschrijdende samenwerking in de tuinbouw, de landbouw en de verdere verwerking van producten. Als onderdeel van het door de EU gefinancierde project zullen bedrijven en werknemers uit de tuin- en landbouwsector samengebracht worden in testcentra, zogenaamde regionale vaardigheden laboratoria. Daar hebben Nederlandse en Duitse werknemers/-gevers de kans om te leren over de nieuwste technologieën, innovatieve bedrijfsideeën te ontwikkelen voor actuele markttrends en deel te nemen aan workshops.

Entwurf + Planung:

Regional Skills Labs in Kooperation mit Gartenbau Georg Hanka

Ausführung + Finanzierung:

IMBSE GmbH, Krefeld

Unterstützung:

Interreg Deutschland Nederland

Europäische Union

Die NRZ lädt Besucherinnen und Besucher der Landesgartenschau in den NRZ-Garten ein. Auf einer großzügigen Rasenfläche findet sich ein beliebtes Gartenmotiv: eine Bank unter einem kleinen Apfelbaum. Eine schöne Gelegenheit, sich einen Moment niederzulassen, zu verweilen und in der reizvollen Umgebung miteinander ins Gespräch zu kommen.

Und: Im NRZ-Garten auf der Landesgartenschau blühen wechselnde Blumen, je nach Saison.

Herzlich willkommen!

Entwurf + Planung:

NRZ – Neue Rhein Zeitung / Neue Ruhr Zeitung.

Ausführung + Finanzierung:

NRZ – Neue Rhein Zeitung / Neue Ruhr Zeitung.

Unterstützung:

Baum: Gutsverwaltung Bloemersheim, Neukirchen-Vluyn

Ein Garten mit liebreizenden Bräuten – eine Idee des niederländischen Künstlers Sjer Jacobs und der Schlossgärten Arcen. Die Bräute tragen einen Brautschleier aus üppig wachsendem Grün. Auf der Landesgartenschau baden die Damen gutmütig auf Wellen im Kies, in den Schlossgärten Arcen im spritzenden Wasser.

Liebreizende kleine Inseln. Sjers Grünkunstwerk Garten der Bräute unterstreicht die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der beiden Gartenparks: sie teilen ihre Liebe zur Natur und dem grünen Erlebnis. Entsteht hier ein Bündnis? Die Bräute sind bereit! Een tuin met lieftallige bruiden - een idee van beeldend kunstenaar Sjer Jacobs (N) met Kasteeltuinen Arcen. Bruiden met als bruidssluier een rijke weelde van groen. Bij Landesgartenschau Kamp-Lintfort baden de dames goedmoedig op golven van grind. In Kasteeltuinen Arcen zwemmen de bruiden in sprankelend water. Lieflijke eilandjes. Sjers groenkunstwerk Tuin van de bruiden bezegelt de grensoverschrijdende samenwerking van de twee tuinparken: ze delen hun liefde voor natuur en groenbeleving. Een verbintenis tussen die twee? De bruiden zijn er klaar voor.

Entwurf + Planung:

Sjer Jacobs, Belfeld (Niederlande)

Ausführung + Finanzierung:

Sjer Jacobs, Belfeld (Niederlande)
Kasteeltuinen Arcen/Schlossgärten Arcen (Niederlande)

Die Bedeutung von Elektromobilität nimmt stetig zu. Der technologische Fortschritt macht das Angebot vielseitig und attraktiv. Welche Unterschiede gibt es bei den verschiedenen Antriebskonzepten? Worin bestehen die Vorteile? Und welches Konzept passt am besten zu Ihrem Leben? Mit diesem Beitrag möchten wir Ihnen die aktuellen Möglichkeiten zeigen. Laden im Einklang mit der Natur: Gemeinsam mit unseren Partnern zeigen wir Ihnen, wie das geht. Lassen Sie sich von unserem innovativen Vorgarten-Projekt inspirieren! Wir sowie unsere Partner stehen Ihnen für Rückfragen und die Umsetzung Ihrer Pläne gerne zur Verfügung.

Ihr Kontakt zu uns:

Fett & Wirtz Automobile, Tel.: 02841-2072-0
Biefang NRW, Installations – Fachunternehmen, Tel.: 02841-908020
Gabionen-Center Niederrhein, Tel.: 02841-1735880

Entwurf + Planung:

Fett & Wirtz Automobile

Ausführung + Finanzierung:

Fett & Wirtz Automobile

Unterstützung:

Elektroinstallationen Biefang, Moers

Alm Tor, Moers

Gabionen-Center-Niederrhein, Moers

Kostal, Hagen

 

 

THE HEAT ist ein konzeptioneller und gleichzeitig erlebbarer Klima-Garten. Er thematisiert die übermäßige Versiegelung unserer Lebensumwelt innerhalb der Städte und die direkte Auswirkung von Bodenversiegelung auf das Kleinklima. Gestalterisch übersetzt wird dieser Diskurs durch die Gegenüberstellung einer geschlossenen Asphaltfläche und einer als Wildnis angelegten Gehölz- und Staudenpflanzung. Die dadurch hervorgerufene Verschiebung im Kleinklima ermöglicht eine direkte, subjektive Sinneserfahrung. Eine auf dem Asphalt markierte Fläche, die nie durch die Gehölze beschattet wird, verdeutlicht die aufheizende Wirkung von versiegelten Flächen. THE HEAT.

Entwurf + Planung:

BRUNNERT u. OHLENSCHLAGER

LANDSCHAFTEN

Unterstützung:

Bund Deutscher Landschaftsarchitekten

Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 GmbH

Baumschule Lorenz von Ehren GmbH & Co. KG

 

Eine hügelige Schotterlandschaft, mit Bruchkohle angereichert, ist das Arbeitsgelände der „Blaumännchen“. Hier fördern sie das „Grubengold“ an die Erdoberfläche. Die Blaumännchen, im typischen Blau seiner Friedensherde gespritzt, hat der Rheinberger Künstler Rainer Bonk im Zuge der Erdmännchen Kunst- und Mitmachaktion „erfunden“. Die Bezeichnung „Blaumann“ steht symbolisch für eine Kleidung, die ein schwer Arbeitender trägt. In Kombination mit der Landschaft stehen die „Blaumännchen“ für die Bergarbeiter. Die daraus abgeleitete Wortschöpfung „Blaumännchen“ rückt die Figur des Bergmanns in den Vordergrund.

Blaumännchen als Bergmann

Das Blaumännchen steht hier als sympathischer Stellvertreter für einen hart arbeitenden Bergmann, der viele Jahre an genau dieser Stelle unter Tage gearbeitet und die Kohle ans Licht befördert hat.
Steinkohle wurde viele Jahre lang als „schwarzes Gold“ oder das „Grubengold“ des Ruhrgebiets wertgeschätzt. In der Installation wird dies optisch umgesetzt, indem die „Blaumännchen“ das Grubengold fördern und einsammeln.

Entwurf + Planung:

Rainer Bonk

Ausführung + Finanzierung:

Rainer Bonk

Friedhofsgärtner und Steinmetze aus ganz NRW vermitteln hier gemeinsam die vielfältigen Formen kreativer Grabgestaltung in der Einheit mit handwerklich gearbeiteten, individuellen Grabmalen.

Neben der ebenso handwerklich gekonnten und künstlerischen Gestaltung in Farbgebung und Formensprache finden Sie hier die größte Pflanzenvielfalt aus den Bereichen jahreszeitlich wechselnder Beetpflanzen, Stauden, Bodendeckern und Kleingehölzen im Laga-Gelände.

Orte der Erinnerung

Mit dem Memoriam Garten und den Partner- und Gemeinschaftsgräbern werden Sie umfassend über die neuen ‚Orte der Erinnerung‘ informiert. Von Gärtnern betreuten Grabfelder und Bestattungsgärten bleiben gepflegt – sie sind jeweils durch einen Dauergrabpflegevertrag für die komplette Laufzeit abgesichert. Informieren Sie sich gerne am Pavillon!

Entwurf + Planung:

Gesamtplanung Fachverband der Friedhofsgärtner NRW, Dortmund

Grabmalauswahl durch Wettbewerb der Landesinnung des Steinmetzen- und Bildhauerhandwerks

NRW, Düsseldorf

Memoriam Garten GbR, Duisburg

Ausführung + Finanzierung:

Mitglieder des Fachverbandes der Friedhofsgärtner im Landesverband Gartenbau NRW e.V. und der Landesinnung des Steinmetzen- und Bildhauerhandwerks NRW

Unterstützung:

Genossenschaft Aachener Friedhofsgärtner e.G., Genossenschaft der Friedhofsgärtner Bochum eG

Friedhofsgärtner Genossenschaft Bonn e.G., Friedhofsgärtner Dortmund e.G., Friedhofsgärtner

Genossenschaft Düsseldorf e.G., Friedhofsgärtner Gelsenkirchen e.G., Genossenschaft Kölner

Friedhofsgärtner e.G., Rheinische Treuhandstelle für Dauergrabpflege GmbH, Gesellschaft für

Dauergrabpflege Westfalen-Lippe mbH, sowie viele ehrenamtliche Helfer/innen

Der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW e. V. repräsentiert als Fachverband den landschaftsgärtnerischen Berufsstand in Nordrhein-Westfalen. Wir sind Ihre Experten für Garten und Landschaft: Wir arbeiten in der Natur, wir gestalten und pflegen privates Grün sowie öffentliche und gewerbliche Anlagen.

Unser Landschaftsgärtner-Treff ist Ihre Anlaufstelle für individuelle Gartenberatung. Wir unterstützen Sie gern bei der Suche nach geeigneten Fachbetrieben und bei der Verwirklichung Ihres persönlichen Gartentraums.

Auch die kleinen Gäste sind willkommen: Das Grüne Klassenzimmer, welches traditionell auf Gartenschauen in NRW angeboten und von der Stiftung für Umwelt und Entwicklung gefördert wird, bringt Kindern und Jugendlichen neben naturpädagogischen Angeboten auch aktuelle Themen zu Umwelt- und Klimaschutz nahe.

Entwurf + Planung:

Lill + Sparla

Landschaftsarchitekten – Ingenieure

Dillenburger Straße 71

51105 Köln

Ausführung:

Terwiege GmbH & Co.KG

Garten- und Landschaftsbau

Am Luftschacht 6

45307 Essen                            

Unterstützung:

Optigrün International AG

Uwe Harzmann

Am Birkenstock 19

72505 Krauchenwies

 

Was hat unser Konsum mit globalen Prozessen zu tun? Wie können wir nachhaltig handeln? Und warum setzen wir uns für einen Fairen Handel ein? Diese und viele andere Fragen sind Thema im Weltgarten, ob im weißen Kuppelzelt oder im Gelände mit seinen interaktiven Stationen. Die „Hipporoller“ locken zum Thema Wasser, beim „Globarium“ können Fragen und Antworten wie aus einem Brunnen geangelt werden. Das Weltverteilungsspiel grüßt von weitem, Medizin- und Färberpflanzen in Hochbeeten zeigen altes Wissen und Können. Was der Weltgarten mit unserer Ernährung zu tun hat, erläutert die Kartoffelkiste oder auch unsere Kuh Fairona, auf der man einfach auch mal Platz nehmen und ausruhen kann. Dazu lädt auch unser kleines Café ein. Dort zeigen Café- und Orangen-Parcours, wie diese Früchte aus dem Garten der Welt zu uns kommen, und wie es den Menschen geht, die sie für uns anbauen.

Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen prägen den Weltgarten. Hier werden die Zusammenhänge zwischen globalen Prozessen und Problemen und dem eigenen lokalen Handeln sichtbar: Was kann ich tun für eine zukunftsfähige Welt.

Entwurf + Planung:

Eine Welt Netz NRW                                                                         

DIALOG Zerwig Hamburg

Verein zu Förderung des Fairen Handel(n)s am Niederrhein e.V.

Ausführung + Finanzierung:

DIALOG Hamburg

SCI : Integrationsunternehmen Moers

Verein zu Förderung des Fairen Handel(n)s am Niederrhein e.V.

Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW

Brot für die Welt

Eine Welt Netz NRW

Unterstützung:

Sparkasse Duisburg

Kirchenkreis Moers

Ev. Kirche im Rheinland

Kirchenkreis Kleve

Der Wald ist nicht nur Lebensraum für seine Tier- und Pflanzenwelt und wichtige CO2-Senke, sondern auch eine seit Jahrhunderten von Menschen geprägte Kulturlandschaft. Nachhaltige, naturverträgliche Nutzung von Holz speichert langfristig CO2 im Holzkörper. Holz kann Baustoffe wie zum Beispiel Stahl ersetzen. In Nordrhein-Westfalen ist Wald vor allem auch Erholungsraum für die Bevölkerung.

Wald und Holz NRW informiert auf der Landesgartenschau 2020 über die Beziehungen von Wald zu Boden, Wasser, Luft, Mensch und Natur in Zeiten des Klimawandels. Besonders für junge Menschen bieten wir Rätsel und Spiele zu Fragen rund um den Wald von morgen an.

Entwurf + Planung:

Regionalforstamt Niederrhein, Wesel

Ausführung + Finanzierung:

Regionalforstamt Niederrhein, Wesel

Unterstützung:

Wald und Holz NRW

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Die christlichen und muslimischen Religionsgemeinschaften von Kamp-Lintfort laden gemeinsam in diesen Garten zum Verweilen, zur Begegnung und zum Mitmachen ein. Der Garten EDEN bietet täglich das „Wort des Glaubens“ und verschiedene Programmpunkte auf der kleinen Bühne. Das Programm wird von Akteuren der verschiedenen Religionsgemeinschaften aus der Region gestaltet.

Die Pflanzen des Gartens sind eine Auswahl von Stauden, Gräsern, Kräutern und Bäumen, die in der Bibel, im Koran oder der Tora erwähnt werden.

Entwurf + Planung:

EDEN – Verein zur Förderung der interreligiösen Gemeinschaft in Kamp-Lintfort e.V.

Gartengestaltung Brandt; Kamp-Lintfort

Dipl.-Ing. Petra Bellinger; Kamp-Lintfort

Ausführung + Finanzierung:

EDEN e.V. Kamp-Lintfort
Gartengestaltung Brandt; Kamp-Lintfort

Dipl.-Ing. Petra Bellinger; Kamp-Lintfort

Unterstützung:

Evangelische Kirche im Rheinland
Ev. Kirchenkreis Moers
Ev. Kirchengemeinde Lintfort
DITIB Kamp-Lintfort
Gemeinde der Bosniaken Kamp-Lintfort
Ev. Freikirchliche Gemeinde
Katholische Gemeinde St. Josef; Kamp – Lintfort
Bistum Münster
Neuapostolische Kirche – Gemeinde Kamp-Lintfort

Schwerpunkte unserer Arbeit - in diesem Garten stellen wir sie vor. Wir zeigen - als lokale Dienstleister der Abfall-, Energie- und Wasserwirtschaft, - wie wir gemeinsam für die Umwelt tätig sind – Hand in Hand. Sie können einen renaturierten Bachlauf entdecken, Nützliches über den Kompostierungsprozess erfahren und die Umwandlung von Sonnenenergie in Strom erleben.

Von Auszubildenden gestaltet

Die Planung und die Ausführung der Arbeiten wurden als Projekt für unsere Auszubildenden gestaltet. Beides wurde dann auch weitgehend von ihnen selbst – natürlich unter Anleitung durch unsere Ausbilder – entwickelt und gebaut. Bei der Ausgestaltung kamen heimische Gehölze und Naturmaterialien zum Einsatz.

Entwurf + Planung:

LINEG, Kamp-Lintfort

Ausführung + Finanzierung:

AEZ Asdonkshof, LINEG, Stadtwerke Kamp-Lintfort

Unterstützung:

AMT Alex Maas Tiefbauunternehmung GmbH & Co KG, Moers

KSB SE & Co. KGaA (Pumpen), Leverkusen

 

Kleingärten – ursprünglich bereits Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts aus Armen- und Pachtgärten entstanden – und die häuslichen Nutzgärten dienten in der Vergangenheit überwiegend der Eigenversorgung mit frischem Obst und Gemüse. Erst nach dem 2. Weltkrieg und infolge verbesserter Wirtschaftslage entwickelten sich die Kleingärten auch zu jenen Zier- und Freizeitgärten, wie sie heute in fast jeder größeren Stadt zu finden sind. Nach wie vor spielt der Anbau von Gemüse und Obst eine große Rolle, wobei die Kleingärtner auf den Einsatz von chemischen Mitteln weitgehend verzichten. Die Nachhaltigkeit der Pflegemaßnahmen und der Erhalt der Pflanzen- und Bodengesundheit stehen im Vordergrund, damit gesunde Erzeugnisse für den Eigengebrauch geerntet werden können.

Insektensterben

Auch neuere Entwicklungen wie das Insektensterben beeinflussen die Entwicklung und Gestaltung in den Anlagen sowie den privaten Gärten. So engagieren sich die Gartenfreunde und -freundinnen aktiv im Umweltschutz, indem sie den Insekten Lebens- und Nistmöglichkeiten anbieten und so die Artenvielfalt fördern.

Entwurf + Planung:

Ralf Krücken, Mönchengladbach

Ausführung + Finanzierung:

Terra Verde GmbH, Im Blankenfeld 9a, 46238 Bottrop

Unterstützung:

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Schwannstr. 3, 40476 Düsseldorf

GARDENA GmbH, Hans-Lorenser-Str. 40, 89079 Ulm

Kuno Krieger GmbH, Gahlenfeldstr. 5, 58313 Herdecke

WFB Werkstätten des Kreises Mett-mann GmbH, Kronprinzstraße 39, 40764 Langenfeld

Roland Pawelczyk und Georg Szczepek, Duisburg

 

 

Unter dem Stichwort „Landwirtschaf(f)t für jeden Geschmack“ werden im Forum Landwirtschaft deren vielfältige Leistungen dargestellt. Zahlreiche Verbände und Organisationen aus dem Rheinland präsentieren auf über 3.000 Quadratmetern gemeinsam alles, was mit zeitgenössischer Landwirtschaft zu tun hat - von der Milch über das Schwein, vom Getreide bis zum Mähdrescher. Auch die umfangreichen Aktivitäten der Bäuerinnen und Bauern zur Förderung der Biodiversität, des Tierwohls und der Bodengesundheit nehmen breiten Raum ein.

Jahreszeitlich wechselnde Landmaschinen

Zu den Attraktionen gehören eine Getreideausstellung, Parzellen mit Ackerfrüchten, jahreszeitlich wechselnde Landmaschinen, ein Trettrecker-Parcours/Spielplatz oder eine Auswahl von Erzeugnissen aus heimischen Getreidesorten und Brote. Viele Aktionstage und -wochen, wie die Milchwoche oder Thementage etwa zu Spargel und Erdbeeren, zum Apfel, zu regenerativen Energien oder zu landwirtschaftlichen Nutztieren, bieten ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm. Neben heimischen Erzeugnissen gibt es im Bauernhof-Café Kostproben aus der Region wie Kuchen und belegte Brote.

Entwurf + Planung:

WPR Communication, Sankt Augustin

Ausführung:

Rheinischer Landwirtschafts-Verband, Bonn

Gefördert durch:

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur-und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

 

 

Von dieser Einrichtung aus kann ein Jäger die Jagd ausüben. Hochsitze sind in der Regel ortsfest mit stabilen Stützpfosten und mit der Erlaubnis des Grundeigentümers errichtet worden. Von diesem Hochsitz aus können - auch hier auf dem Gelände – die heimischen Wildarten entdeckt und beobachtet werden.

Pflege der Kulturlandschaft Niederrhein

Die Kreisjägerschaft Wesel e.V. ist eine gemeinnützige Vereinigung der Jäger mit rund 2800 Mitgliedern. Die Jägerinnen und Jäger engagieren sich im Bereich der Hege und Pflege unserer Kulturlandschaft hier am Niederrhein ebenso wie im Bereich der Umweltbildung, besonders zum Thema in den Themen Fauna und Flora, vor allem mit unseren Rollenden Waldschulen – Lernort Natur. Sie besuchen ca. 3.000 - 4.000 Kinder und Jugendliche pro Jahr.

Entwurf + Planung:

Kreisjägerschaft Wesel e.V. im Landesjagdverband NRW e.V.

Ausführung + Finanzierung:

Kreisjägerschaft Wesel e.V. im Landesjagdverband NRW e.V.

Unterstützung:

Landesjagdverband NRW e.V.

 

Eine Blumenwiese der besonderen Art – gestaltet von LandFrauen aus dem gesamten Rheinland aus unterschiedlichsten Materialien, mit verschiedensten Werkzeugen und in bunten Farben. Sie steht für die ganze Kreativität und Vielfalt der LandFrauen. Viele unserer Mitglieder sind Gärtnerin, Bäuerin oder Floristin. Andere sind handwerklich sehr begabt und / oder kreieren gern Dekoration für Haus und Garten. Sie alle lieben das Landleben und die Natur, und sie schätzen besonders die Gemeinschaft im LandFrauenverband. Zur Gestaltung dieser Blumenwiese wurden alle Talente vereint. An so manchem Nachmittag wurde geschweißt, gebogen oder gemalt, bis das gemeinsame Werk den Wunschvorstellungen entsprach und mit zur Landesgartenschau durfte.

Die Biene als Verbandssymbol

Die weißen Schilder zeigen, aus welchem Orts-, Bezirks- oder Kreisverband die Blumen kommen.
Das Verbandssymbol aller LandFrauen in Deutschland ist die Biene. Sie steht für ein vorbildlich und gut organisiertes Frauennetzwerk und ist ein Symbol für Gemeinsinn, für soziales Engagement, für Einsatzfreude und Aufgeschlossenheit. Das brachte die LandFrauen im Jahr 2014 auf die Idee, auf der damaligen Landesgartenschau in Zülpich eine Bienenwiese zu gestalten. Dies hat sowohl den LandFrauen als auch den BesucherInnen so viel Freude bereitet, dass schon früh beschlossen wurde, auch auf der Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 die Kreativität der LandFrauen für eine kunstvolle Blumenwiese zu nutzen.

Entwurf + Planung + Ausführung:

Rheinischer LandFrauenverband e. V. Münster

Förderung:

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur-und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

 

Der naturnahe und urbane Gemeinschaftsgarten zeigt die Vielfalt essbarer Pflanzen in verschiedenen Arten von Hochbeeten. Die zum Teil mobilen Lösungen ermöglichen eine Nahrungsproduktion auf Böden mit Altlasten, sind für einen Umzug bei Nutzungen auf Zeit geeignet oder einfach praktisch.

Nicht nur wir benötigen Pflanzen zum Überleben. Viele Tiere sind an bestimmte Pflanzen gebunden und können nur dort leben, wo diese wachsen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit wenig Aufwand „Tiere pflanzen“ und Artenvielfalt fördern können.

Gärtnern steigert die Lebensqualität

Pflanzenschilder geben Hinweise auf pflanzbare Tiere. Größere Tafeln erklären Sachverhalte. Die Ausstellung „Gemeinsam Gärtnern in NRW“ zeigt Beispiele für Gemeinschaftsgärten. Regelmäßiges Basteln und Gärtnern im Angebot. 

Interessante Anregung: Gemeinsam gärtnern macht mehr Spaß und steigert die Lebensqualität! Selbst gezogenes Gemüse ist frisch, gesund und schont Klima und Geldbeutel. Fangen Sie schon morgen mit Familie oder Freunden damit an!

Entwurf + Planung:

Michaela Schiller, Naturgärten, Detmold

Ausführung + Finanzierung:

Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA), Recklinghausen

Unterstützung:

Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Nachhaltigkeit und Verbraucherschutz NRW (MULNV), Düsseldorf

In diesem Garten entdecken Kinder und Jugendliche forschend die Welt. Sie gehen aus von eigenen Fragen, die sie haben und von Beobachtungen, die sie alltäglich machen.

Der Forschergarten ist Teil des „Grünen Klassenzimmers“. Das Grüne Klassenzimmer der Laga bringt den Unterricht nach draußen. So werden Kindern und Jugendlichen auf dem Gelände der Landesgartenschau, neben naturpädagogischen Angeboten zur Tier- und Pflanzenwelt, auch aktuelle und spannende Themen zu technisch- und mathematischen Dingen, die unseren täglichen Alltag begleiten, nahegebracht.

Entwurf + Planung:

Lions Club Kamp-Lintfort - Rheinberg

Ausführung + Finanzierung:

Lions Club Kamp-Lintfort - Rheinberg

Unterstützung:

Lions Club Kamp-Lintfort – Rheinberg

zdi Zentrum Kamp-Lintfort

Hochschule Rhein-Waal

 

Im Zechenpark finden sich Weidenbauten des Künstlers Thomas Hofmann. Das Besondere an seiner Arbeit ist der Verzicht auf Zusatzmaterialien. Mit einer speziellen Flechttechnik verbindet er die einzelnen Weidenelemente miteinander. In Kamp-Lintfort realisierte er ein echtes „Grünes Klassenzimmer“, einen Weidendom mit sieben Metern Durchmesser und vier Meter hoch. Dazu finden sich auch zwei offene Weidentunnel, ein Weidengarten und zwei Weidenfächer auf dem Gelände - schattige und kühlende Orte an heißen Tagen.

Futteranlaufstellen für Bienen

Im Grünen Klassenzimmer finden Kurse des gleichnamigen Bildungsangebotes statt. Als außerschulischer Lernort soll es den Schulen und Kindergärten aus Kamp-Lintfort und Umgebung auch nach der Laga zur Verfügung stehen. Weiden bedeuten ökologischen Mehrwert mit einer große Vielfalt an Insekten und Kleinsäugern. So sind die Weidenkätzchen im Frühjahr eine der ersten Futteranlaufstellen für Bienen. Es gibt weltweit über 300 verschiedene Weidenarten. Die am Niederrhein verbreiteten Kopfweiden - vorwiegend Silberweiden (Salix alba) und Korbweiden (Salix viminalis) - sind ideales Baumaterial für Weidenobjekte mit in den Boden gesteckten Ruten.

Entwurf + Planung:

Thomas Hofmann, Weidenkünstler, Niddergrund 58, 63679 Burghards

Viele Menschen kennen die Taube als beliebtes Friedenssymbol. Doch die Brieftaube wurde auch als das „Rennpferd des kleinen Mannes“ bekannt. Brieftaubenhaltung war immer eng mit dem Beruf der Bergleute verbunden. So entstand auch in der ehemaligen Zechenstadt Kamp-Lintfort eine Hochburg des Brieftaubenwesens. In den 1970er und 1980er Jahren gab es kaum einen Dachboden in der Altsiedlung in Kamp-Lintfort, der nicht mit einem Taubenschlag ausgestattet war. An den Wochenenden im Frühjahr und Sommer, ja, sogar bis in Herbst, waren Wertungsflüge einer der Höhepunkte der Freizeitbeschäftigungen in der Stadt. Die Brieftaubenzüchter waren mit ihren Tauben sehr erfolgreich und konnten auf gute Platzierungen auf Bundesebene stolz sein.

Immaterielles Kulturerbe

Das in Nordrhein-Westfalen mittlerweile als immaterielles Kulturerbe anerkannte Brieftaubenwesen hat sich mit den Jahren verändert. Die Aufzucht und das Reisen der Brieftauben erfolgt jetzt überwiegend in Gartenschlägen. Ein Einblick in die Haltung der auch als „Orientierungswunder“ bezeichneten Tiere wird daher den Besucherinnen und Besuchern der Landesgartenschau in einem mobilen Taubenschlag von Züchtern aus Kamp-Lintfort präsentiert.                                                                                  

Entwurf + Planung:

Brieftaubenreisevereinigung Moers und Umgebung e.V.

Ausführung + Finanzierung:

Brieftaubenreisevereinigung Moers und Umgebung e.V.

Unterstützung:

Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. Sitz Essen

Schlagbau Firma Bönninghaus, Recklinghausen

Futtermittel Firma Mühle Gladen, Dorsten-Lembeck

Futtermittel Firma Klaus Gritsteinwerk, Bünde

 

 

Hausgartenbeispiele

Der gleichermaßen formal und naturnah gestaltete Garten zeigt verschiedene Gartensituationen wie in einem Haus mit unterschiedlichen Zimmern.

-      Einen modern gestalteter Hausgartenbereich mit Gartenhaus, automatischer Bewässerung und Rasenroboter.

-      Einen Senkgarten mit Feuerstelle.

-      Schattengartenbereich mit Stahl-Pergolasystem zum Verweilen.

-      Biotopanlage mit Wasserspiel

-      Wildstaudenpflanzung als Bienenweide

-      Verschiedene Möglichkeiten für Grundstückseinfriedungen

Verwendet wurden hauptsächlich natürliche Baustoffe. Die Bepflanzung des Gartens ist auf unsere klimatischen Bedingungen abgestimmt, zeigt einen durchgehenden Blütenflor und dient als Nahrungsquelle für Insekten.

Entwurf + Planung:

Planungsgruppe Müller/Aengen-Eyndt/Langhoff/Nowak/Gaul

Ausführung + Finanzierung:

Arbeitsgemeinschaft Müller/Aengen-Eyndt/Langhoff/Nowak/Gaul

Unterstützung:

Baufachhandel Bauen+Leben, Kamp-Lintfort

Teich und Pumpencenter Vos, Geldern

Baumschule Gindler, Goch

 

Der Garten mit einer Gesamtfläche von 484 Quadratmetern gliedert sich in drei Bereiche - den formalen, den schwungvollen und den naturnahen Garten. Von der großen kreisförmigen Terrasse, die über zwei Eingänge zu erreichen ist, eröffnet sich der Zugang zum formalen und zum schwungvollen Bereich. Deren Elemente sindeine kleinere Terrasse, ein Hochbeet, eine Mauer aus Betonwinkelsteinen mit einer Wasserkaskade, einem Trog aus Cortenstahl und eine Trockensteinmauer aus Grauwacke. Im Hochbeet sorgen heisterförmige Solitärsträucher für Sichtschutz und Raumgefühl. Die kreisförmige Terrasse im Eingangsbereich ist der namensgebende Treffpunkt.

Tipp: Auch ein kleiner Hausgarten kann interessant und abwechslungsreich sein. Eine durchdachte Raumaufteilung mit interessanter Wegeführung und Rasen- und Pflanzflächen mit Solitärsträuchern lässt ihn optisch größer erscheinen.

Muldenrigole

Im Zentrum des naturnahen Gartenteils steht eine Muldenrigole mit unterschiedlichen Gesteinsgrößen, einheimischen Stauden und einem Holzsteg. In der umgebenden Blumenwiese finden sich Totholz und Steinhaufen als Lebensraum für einheimische Tiere und Pflanzen und einheimische Bäume (u.a. Kopfweide). Ziel ist zu zeigen, wie diese Konstruktion zur Regenrückhaltung abwechslungsreich und naturnah gestaltet funktioniert und man Lebensraum und -qualität gewinnt.

Entwurf + Planung:

Planquadrat Grün, Wesel, Dipl. Ing. Dirk Middendorf

www.treffpunktgarten.info

Ausführung + Finanzierung:

Karl Beemelmans, Goch

Jan Rheker, Xanten

Tobias Steegmann, Kevelaer

Bernhard Brückner, Grefrath

Sponsoren:

Fa. Driesen   Sonnensegel

Fa. Venhorst   Gehölze

Fa. Kunz   Stauden

Fa. Swertz   Baustoffe

Fa. Schellevis   Betonplatten

Fa. Alfs   Natursteine

Fa. Arrets & van Lipzig    Wintergartentechnik

Fa. Kindt   Spielgeräte

 

Ein naturnaher, pflegeleichter und blütenreicher Obst- und Blumengarten mit automatischer Bewässerungsanlage, arbeitserleichternden Hochbeeten, pflegeleichter Stauden- und Bodendecker-Bepflanzung, zukunftsorientierter Dachbegrünung, natürlichen Bodenbelägen sowie reichlich Nasch-Obst für Mensch und Tier.

Entwurf + Planung

Schwarze und Partner

Landschaftsarchitekten mdB

Auf dem Kamp 24

47800 Krefeld

Ausführung:

Schraps & Vogel GmbH                 Koskowski GmbH

Bahnstr. 70                             +     Buscher Holzweg 33a

47906 Kempen                               47802 Krefeld

Sponsoren:

Holz Roeren GmbH, Krefeld

Gartenmetall Thumm Technologie GmbH, Nürtingen

Richard Brink GmbH & Co.KG, Schloß Holte-Stukenbrock

Schubert Baum- und Rosenschulen, Düsseldorf

Paul Swertz GmbH, Straelen

telap garten-pumpen GmbH, Moers

 

 

 

Der hier präsentierte Garten ist verborgen hinter einer Stahlwand, hinter der Wand befinden sich vier unterschiedliche Gartensituationen. Der Besucher hat nur durch bewegliche Fenster die Möglichkeit, einzelne Ausschnitte zu betrachten, nie sieht er den gesamten Garten. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf den Pflanzen, die geschickt die einzelnen Bereiche trennen - Stauden, Gehölze, Blumenzwiebeln, Bäume. Auf den 2. Blick es wurden alte Materialien einer Ziegelei in Kombination mit alten und neuen Kunstobjekten eingesetzt. Die Frage, die sich der Betrachter stellen sollte wäre beispielsweise: „Muss heutzutage das Grün vor dem Menschen geschützt werden?“ Die Besucher sind herzlich eingeladen, ihren eigenen Interpretationen der Gartensituationen freien Lauf zu lassen.

Entwurf + Planung:

Arnd Meyers, Krefeld

Ausführung + Finanzierung:

Meyers & Schwarze GbR, Krefeld

Unterstützung:

Firma Raab Karcher GmbH

Baumschule Ebben, Niederlande

Kunstobjekt Frau Christiane Püttmann

 

Hier finden Sie einen „beruhigenden“ Wassergarten für Mensch und Tier und insektenfreundlich ist er obendrein. Das bestimmende Element dieses Gartens ist so das Wasser und die „schwebende“ Terrasse aus Grauwacke. Von der Sitzfläche hat man einen wunderschönen Blick auf den Quellstein und den gesamten Garten.

Nehmen Sie sich einfach zehn Minuten Zeit (oder mehr) und lassen sich bei Vogelgezwitscher und Bienensummen durch unseren Garten leiten und genießen dabei die unterschiedlichsten Blütenfarben!

Entwurf + Planung:

Christian Poscher

Ausführung + Finanzierung:

Garten und Landschaftsbau Poscher

Erleben Sie eine harmonische Kombination von traditionellen japanischen Elementen wie Niwaki (kunstvoll geschnittene Bäume im japanischen Stil), Steinlaternen und immergrünen Pflanzen mit einem innovativen Infinity-Pool!

Innerhalb des Gartens wird das Auge durch die besondere Wegeführung und Einbindung der Terrassenflächen so gelenkt, dass einzelne Bereiche als gestaltete Bilder wahrgenommen werden. Sie wirken für sich und einzeln und sind gleichzeitig Bestandteil des Gesamtkonzepts. Die raumbildende Wirkung der Bepflanzung schafft eine hohe Aufenthaltsqualität.

Für den Interessierten ein Tipp: Die modulartige Zusammensetzung des Gartens lässt eine Einbindung von Teilbereichen auch in bereits vorhandene Gärten zu.

Entwurf + Planung:

Carsten Becker Dipl.-Ing. (FH) Landschaftsarchitekt

Hans-Joachim Kleimann, Gärtnermeister

Ausführung + Finanzierung:

Hans-Joachim Kleimann, Gartengestaltung, Herford

Pools & Ponds GmbH, Lengerich

Unterstützung:

Butenas Holzbauten GmbH & Co KG, Knüllwald

NGR Natursteingesellschaft mbH, Rheine

Niwaki Art Japan/J. H. B. Ltd., Tokyo/Japan

Kerstin Kleimann, Pflanzenhof Herford

 

Der Garten der Gegensätze leitet den Besucher auf einem gradlinigen Weg durch unterschiedliche Gartenräume. Sie zeigen die Vielfalt der gärtnerischen Gestaltungsmöglichkeiten und haben doch einen klar erkennbaren Zusammenhang. Dabei steht immer wieder der Kontrast zwischen Natur und Industriellem im Vordergrund. Wegebeläge aus Beton und Naturstein wechseln sich ab, Stauden- und Rasenflächen stehen einer wassergebundenen Wegedecke gegenüber. Moderne Sitzelemente aus Holz verbinden die beiden Gegenspieler zu einem harmonischen Ganzen.

Das gesamte Gartenjahr hindurch zeigen sich immer wieder neue Aspekte. Dafür sorgen neben den harmonisch abgestimmten Staudenpflanzungen auch die Vielfalt der Gräser und die verschiedenen Gehölze. Sie bringen durch ihre unterschiedlichen Kronenformen Abwechslung in die Gartenräume und erzeugen transparente Licht- und Schattenspiele. Eine umlaufende Heckenpflanzung rahmt den gesamten Garten. Er bietet den Besuchern einen Raum zum Entspannen, Erleben und Genießen.

Entwurf + Planung:

stankalandschaftsarchitektur, 47803 Krefeld

Ausführung + Finanzierung:

Kreuz Garten- und Landschaftsbau GmbH, 47802 Krefeld
LHG Garten GmbH Gärtner aus Leidenschaft, 47804 Krefeld

Unterstützung:

METTEN STEIN + DESIGN GmbH & Co. KG, Betonstein und Keramik, Overath
Carriéres du Hainaut, Blaustein, Soignies, Belgien
Mecondo GmbH, Sitzbank und Sitzhocker, Rietberg
HanseGrand Klimabaustoffe, Wassergebundene Wegedecke, Selsingen
Holz Roeren GmbH, Gartenpavillon, Krefeld
BEGA KG, Gartenbeleuchtung, Menden

 

Dauerhafte Ausstellungsbeiträge

Gemeinsam umweltfreundliche und ressourcenschonende Lösungen für die vielfältigen Herausforderungen beim Klima- und Umweltschutz entwickeln - dazu sind alle Besucherinnen und Besucher des Green FabLab der Hochschule Rhein-Waal eingeladen. Es basiert auf der Idee des Fabrication Laboratory (auf Deutsch „Fabrikationslabor“), einer Hightech-Werkstatt - ein Ort zum selbständigen Experimentieren, Entwickeln, Basteln und Produzieren. Die Umwelt und deren nachhaltige Nutzung steht im Mittelpunkt – verknüpft mit der digitalen Fertigung entstehen ganz neue Möglichkeiten bei der Herstellung von nachhaltigen, „grünen“ Produkten und Verfahren. Das bedeutet, Ressourcen zu schonen, nachwachsende Rohstoffe zu verwenden, erneuerbare Energien optimal zu nutzen und Umweltbelastungen wie Emissionen zu vermindern oder sogar zu vermeiden. Sie können sich hier informieren und selbst aktiv werden!

Hier werden umfassende Experimentier- und Forschungsfelder zu den Themen Wasserwirtschaft, Wasserbau, erneuerbare Energien sowie urbane Landwirtschaft präsentiert. Dazu kommen ein dauerhaftes „Beobachtungsfeld zur Biodiversität“ und ein Expo-Gelände für unterschiedlichste Themenbereiche.

  • Tägliche Führungen um 11 Uhr (Samstag & Sonntags zusätzlich um 12 Uhr) über das Außengelände des Green FabLabs

  • Teilnehmerzahl an Führungen maximal 10 Besucher, bei Vorträgen maximal 20 Besucher

  • Besucher, die an Führungen oder Vorträgen im Green Fab Lab interessiert sind, können sich direkt über deren Webseite für die jeweilige Veranstaltung anmelden: https://fablab.green/wp/veranstaltungen

    Grundsätzlich besteht jedoch auch die Möglichkeit der Vergabe einiger Plätze eine Viertelstunde vor Beginn der Veranstaltung.

Entwurf + Planung:

Gebäude: Modularbeat, Münster

Ausführung:

Hochschule Rhein-Waal

Förderung:

Land Nordrhein-Westfalen

Die Große Goorley war vor der bergbaulichen Tätigkeit ein natürlicher Bach, der seine Quelle in einem Sumpfgebiet hatte. Mit der Entstehung des Bergwerkes wurde er im Werksgelände zu einem technischen Kanal umgewandelt. Tief eingeschnitten und mit Betonsohlschalen versehen, diente er der Ableitung von Grubenwasser, Kohlenwaschwasser, Betriebswasser, Wasser aus dem Ablauf der Kläranlage, Niederschlagswasser aus dem Bergwerksgelände sowie gereinigtem Wasser von Grundwasserpumpanlagen. In den etwa 100 Jahren der bergbaulichen Tätigkeit hat die Goorley durch sinkende Grundwasserstände den Anschluss an das Grundwasser verloren.

Quelle ist ein technisches Bauwerk

Nach Schließung des Bergwerkes Friedrich Heinrich begannen die Planungen zur Rückführung des Gewässers in einen möglichst natürlichen Zustand. Die Gewässersohle wurde angehoben, mäandrierend mit Seitenarmen in einer flachen Gewässeraue neu gestaltet und mit gewässertypischer Bepflanzung versehen. Durch den Verlust der natürlichen Grundwasseranbindung ist die Quelle der Goorley heute jedoch ein technisches Bauwerk. Hier wird gereinigtes Wasser aus Grundwasserpumpanlagen kontinuierlich eingeleitet. Parallel gibt es mehrere Einspeisungen der Niederschlagsentwässerung.

Planung:

Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft

Finanzierung:

RAG und Land NRW

Hier dürfen alle mitspielen! Im Grünen Saum liegt ein Bouleplatz, der auch nach der Landesgartenschau erhalten bleibt. Die Anlage besteht aus drei Spielfeldern mit den Maßen 15 x 4 Meter (Wettkampfmaß) sowie Aufenthaltsflächen, die sich zwischen den Spielfeldern aufspannen. Die Aufenthaltsflächen sind mit den für den Zechenpark ausgewählten Sitzmöbeln ausgestattet. Seitlich verbindet ein ein Meter breiter Weg die einzelnen Spielfelder und Aufenthaltsflächen miteinander. Der Bouleplatz wurde vom Rotary-Club Kamp-Lintfort gesponsert.

Entwurf + Planung:

bbzl böhm benfer zahiri, Warschauer Str. 57, 10243 Berlin

Förderung:

Rotary Club Kamp-Lintfort

 

Auf dem 1,5 Hektar großen Gelände erlebt der Besucher die „Haustiere der Welt“ - ein hautnahes Tiererlebnis. Die Bewohner des Tierparks sind Zwergziegen, Schafe, Kaninchen oder auch Alpakas, Ponys, Erdmännchen und Meerschweinchen. Ein Streichelgehege und die begehbare Alpakaanlage begeistern kleine und große Gäste gleichermaßen. Auf der großen Wiese präsentiert das KALISTO zukunftsfähige Hühnerhaltung. Dazu kommen Veranstaltungen aus dem Bereich der Biologie, der Natur und der Tierhaltung.

Der Tierpark wird dauerhaft im Zechenpark bleiben und auch künftig naturnahe und lebendige Spiel-, Erlebnis- und Erholungsmöglichkeiten bieten.

Entwurf + Planung:

Gebäude: Modularbeat, Münster

Gehege: bbzl böhm benfer zahiri landschaften städtebau. Berlin

Förderung:

Land Nordrhein-Westfalen

Unterstützung:

Stadtwerke Kamp-Lintfort
Spangenberg
Holzland Gütges

 

 

Temporäre Installationen

Dieses Insektenhotel, speziell für Wildbienen und Einsiedlerwespen eingerichtet, bietet vielen verschiedenen Arten einen Nistplatz. In Deutschland sind über 550 Wildbienenarten bekannt, von denen einige bereits im März die ersten Frühlingsblüher bestäuben. Das macht diese Insekten zu wichtigen Nützlingen.
Wildbienen, die Nisthilfen nutzen, legen, je nach Art, ihre Bruthöhlen in Hohlräumen von Steinen, Schilf, Bambus oder Hartholz an. Aus diesem Grund besteht dieses Insektenhotel aus den Materialien Schilf, gebohrtes Holz, Bambus und Insektenstein.

Aktion für mehr Artenvielfalt

Seit 2018 engagiert sich Lidl aktiv für mehr Artenvielfalt. Vier konkrete Bausteine beinhaltet das Programm Lidl-Lebensräume, das zum Ziel hat, durch das Anlegen von Blühstreifen und das Aufstellen von Insektenhotels, Wildbienen und anderen Insekten Nistmöglichkeiten sowie ein Nahrungsangebot zu bieten. Insgesamt konnten so schon über 2,1 Mio. Quadratmeter Blühflächen an Lidl-Logistikzentren und bei Lidl Lieferanten angelegt werden. Die Universität Hohenheim und die Heinz Sielmann Stiftung begleiten das Projekt Lidl-Lebensräume fachkundlich und wissenschaftlich.

Entwurf + Planung + Ausführung:

LIDL

Finanzierung:

LIDL

Diese Palettenmöbel wurden im Jahr 2018 von den Kamp-Lintforter Kindertageseinrichtungen für die Bewerbungsphase zur Landesgartenschau gebaut. Sie wurden mit viel Liebe, Engagement und Fleiß von den Kindern, Eltern und Erzieher/innen gemeinsam hergestellt.

Wir freuen uns sehr, dass diese Möbel nun ihren Einsatz auf der Landesgartenschau finden und dazu beitragen Orte der Ruhe und Begegnung zu schaffen!

Entwurf + Planung

Kindertagestätten Kamp-Lintfort

„Fasszinierende“ Erholung erleben Sie in unserem Gartenfass. Der runde Fasskörper und das natürliche Lärchenholz wirkt während des Aufenthalts im Fass spürbar entschleunigend. Genießen Sie eine Auszeit im bauchigen Ambiente und lassen sich vom großzügigen Innenraum des Gartenfasses überraschen!

Ausführung + Finanzierung:

Walter Keitel - Die Tischlermeister GmbH, 37627 Lenne, Linnenplan 2a

Tel. 05534 94 12 05

www.das-holzfass.de

 

 

2000 Quadrate – individuell gefertigt. Ein jedes trägt die persönliche Handschrift und wird letztlich Teil eines verbundenen Ganzen. Vier Partnerstädte – Ustron in Polen, Mouvaux in Frankreich, Buckingham in England und Neukirchen-Vluyn haben zeitgleich je 500 Quadrate gestrickt oder gehäkelt, um diese dann gemeinsam als Gruppe im November 2019 zusammenzufügen. Die meditativ-kreative Herstellung verweist auf uralte Traditionen, auf die Stabilität eines Gewebes, das immer nur so stark ist, wie sein schwächstes Glied.

Zusammenbringen, Zusammentragen

Das Herstellen eines gemeinsamen ‚Strickwerks’ ist eine emotionale Arbeit, individuell eingeschriebene menschliche und soziale Beziehungen werden deutlich. Sinnbildlich also ein Zusammenbringen, ein Zusammentragen.
Mit der Ausstellung wird das urheberrechtlich geschützte Kunstwerk dem Betrachter zur Verfügung gestellt. Durch Betreten des Tipis entsteht ein ungewohnter ‚Raum’, lichtdurchflutet, transparent, die Grenzen zwischen innen und außen verschwimmen, schemenhafte Durchblicke... Ausblick in den freien Himmel – Eine Einladung zum Staunen!

Entwurf + Planung:

Ute Lennartz-Lembeck

Ausführung + Finanzierung:

Initiative Dorfmasche, Neukirchen-Vluyn

Unterstützung:

Initiative Dorfmasche, Stadtmarketing Neukirchen-Vluyn und Städtepartnerschaftsverein Neukirchen-Vluyn e.V.

 

Warmes Licht, helles Leuchten, sanftes Wiegen im Wind. Mit den Kunstinstallationen von Cazador-del-sol® wollen wir Harmonie und Sonne in Ihr Leben bringen – ob diese nun scheint oder nicht. Denn auch an trüben Tagen verwandelt der Sonnenfänger unsichtbares in sichtbares Licht. So zaubert jeder Blick in den Garten oder auf den Balkon ein Lächeln auf Ihr Gesicht. Denn Licht ist Nahrung für die Seele.

Der fluoreszierende Cazador-del-sol® setzt die Lichtenergie um und leuchtet so wie von selbst – umweltfreundlich und energiesparend, ohne Elektrizität oder andere Hilfsmittel. Ein Effekt, den wir gerade an Regentagen oder in der Dämmerung noch stärker empfinden. Genau dann nämlich, wenn wir den Sonnenschein besonders vermissen, leuchtet der Cazador-del-sol® am intensivsten. Durch das Zusammenspiel von warmem Licht und geschmeidiger Bewegung erzeugt der Cazador-del-sol® ein Gefühl von innerer Ruhe und Harmonie.

Entwurf + Planung:

Cazador-del-sol – René und Max Hildebrand

Ausführung + Finanzierung:

Cazador-del-sol

Unterstützung:

Das Team von Cazador-del-sol

 

Der ukrainisch-russische Künstler Aljoscha (*1974 Glukhov, UA ) schafft organisch anmutende Acrylglasobjekte, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Dabei orientiert er sich an Naturwissenschaften, Philosophie und Biologie. Seine farbintensiven Skulpturen wirken wie ins gigantisch gewachsene Mutationen von Blühpflanzen, die fast lebendig und figürlich wirken. Dieser Eindruck des Lebendigen führt direkt zur Kunstauffassung Aljoschas, der in seinen Zeichnungen, Skulpturen und Installationen Ansätze des so genannten „Bioismus“ oder „Biofuturismus“ verfolgt. Dabei greift er auch auf einen Begriff Johann Wolfgang von Goethes zurück: Die Urpflanze. Eine Pflanze, „die den Typus einer Blütenpflanze schlechthin verkörpert und aus der man sich alle Pflanzengestalten hervorgegangen denken kann“.

Entwurf + Planung:

Aljoscha, Becker Schmitz, Linda Inconi-Jansen

Ausführung + Finanzierung:

Aljoscha, Becker Schmitz, Linda Inconi-Jansen

Unterstützung:

Galerie Beck & Eggeling, Düsseldorf

 

 

Im Rahmen einer europaweiten Ausstellungstour wandert der Blauschäfer Rainer Bonk seit 2006 mit seiner Blauen Herde durch deutsche und europäische Städte. Sie weidete bereits an mehr als 160 Standorten. Das leuchtende Blau der Herde fesselt den Blick des Betrachters. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass es sich bei den einzelnen Herdenmitgliedern immer um die gleiche Figurenform handelt. Sie steht nur jeweils anders. „Alle sind gleich – Jeder ist wichtig!“ - diese Erkenntnis, verknüpft mit der Symbolik der Herde für menschliches Miteinander, ist die zentrale Botschaft des Projektes.

Gegen Ausgrenzung

Die Blauschafe mit ihrem ganz speziellen Charme möchten Denkanstöße geben: Gegen Ausgrenzung und die Betonung von ethnologischen, religiösen und kulturellen Unterschieden. Die Installation appelliert an gegenseitiges Verständnis, Wir-Gefühl und das Bedürfnis nach Wertschätzung eines jeden -eine wichtige Voraussetzung für tolerantes, soziales Denken und Handeln.
Künstlerisches Ziel ist es, das Bewusstsein dafür zu wecken, dass wir Menschen als fühlende Wesen bei allen Unterschieden eigentlich gleich sind. Dafür ist das Blauschaf seit nunmehr fast 20 Jahren zum Symbol mit hohem Wiedererkennungswert geworden.

Vor dem Hintergrund, dass die „Zucht“ der Blauschafe teilweise in Werkstätten für Menschen mit Behinderung erfolgt, tragen sie zudem die Themen Inklusion und soziale Verantwortung in die Öffentlichkeit. Dabei wird das Blauschaf zum authentischen Botschafter auch dieses Gedankens.

Entwurf + Planung:

Rainer Bonk, Der Blauschäfer

Ausführung + Finanzierung:

Rainer Bonk, Rheinberg

Große Skulpturen der Künstlerin Christel Lechner, gefertigt aus Spezialbeton. Christel Lechner ist bekannt durch ihre Ausstellung von Menschen in alltäglichen Situationen: die Alltagsmenschen. Die Momentaufnahmen der Einzelfiguren und Gruppen spiegeln den Menschen und verführen zu einem Moment des Innehaltens und Teilnehmens.

Entwurf + Planung:

Christel Lechner, Manufaktur Lechnerhof in Witten

 

CrazyChair ist ein familiengeführtes Unternehmen und produziert zu hundert Prozent wetterfeste Hängematten und Hängesessel und die dazu passenden Edelstahlständer. Unsere Produkte sind für all jene gedacht, die ihr Leben gerne spontan nach Draußen verlegen: für Sonnenanbeter und Sternegucker, für warme Sommerregen-Genießer oder in dicke Winterdecken-Kuschler. Wir möchten, dass du deine Hängematte jederzeit nutzen kannst, ohne lästiges Abhängen bei Regen, 365 Tage im Jahr. Deshalb haben wir uns für ein High-Tech-Material entschieden, das bei heißen Temperaturen angenehm kühl bleibt, nicht ausbleicht und bei Regen hängen bleiben kann.

Ausführung und Sponsoring:    

Pimiento OHG – CrazyChair, 82131 Gauting

Besonderheiten

1906 wurde die deutsch-französische Steinkohlenbergwerk Friedrich Heinrich AG gegründet. Entlang der Friedrich-Heinrich-Allee und des (neuen) Quartiersplatzes sind Maschinenhaus, Grubenwehr/Tagesbetrieb, Magazin, Fördermaschinenhaus, Lohnhalle, Lüftergebäude und die Werkstatt erhalten, im Süden des Parks zudem der Schirrhof und das Pumpenhaus. Die Backsteinbauten im leicht barockisierenden Stil sind denkmalgeschützt. Die aufwändige Fassadengestaltung ist mit Sockeln und hohen Rechteck- sowie rundbogigen Blendfenstern gegliedert. Helle Putzflächen lockern die Wandflächen auf, Giebel rhythmisieren die Gebäudereihe. Diese Gestaltung hebt Friedrich Heinrich von den zeitgenössischen Zechen ab, die „Prachtstraße“ Friedrich-Heinrich-Allee, die nach Kamp-Lintfort hinein führt, sucht ihresgleichen.

200 Millionen Tonnen Steinkohle

Am 31. Dezember 2012 wurde mit der Stilllegung der Zeche der Bergbau am Niederrhein beendet. In den gut 100 Jahren seines Bestehens wurden weit über 200 Millionen Tonnen Steinkohle gefördert. Die Zeche Friedrich Heinrich bildete die westliche Grenze des Bergbaus und ist bis heute ein städtebaulich prägender Faktor. Sie hat diese Form der industriellen Kulturlandschaft von 1906 bis 2012 geprägt.

Der zentrale neue Quartiersplatz im Zechenpark ist rund 18.000 Quadratmeter groß. Die beiden Fördertürme prägen dessen räumliches Erscheinungsbild. Zudem sind sie „aufgeladen“ durch ihre Bedeutung für die frühere Nutzung des Areals. Das Spiel von gefüllten und leeren Räumen in Anlehnung an den Bergbau bildet die Leitidee für den Platzentwurf: Geschaffen wurde eine gerahmte, offene Platzfläche, in die Inseln und Querungen / Stege aus glattem Belag eingearbeitet sind. Durch die unterschiedlichen ‚Schichten’ entsteht ein Spiel aus offenen und geschlossenen Belägen. Auf der offenen Platzfläche sind Vegetationsstrukturen etabliert, die in Verbindung zur Industriekultur stehen. Baumhaine und Solitärbäume aus den Arten Urwelt-Mammutbaum, Blauglockenbaum, Hopfenbuche, Erlen und Eichen erinnern (auch) an die Entstehungszeit der Kohle. Zur Landesgartenschau wurden zusätzlich Flächen für Stauden und Wechselflor geschaffen.

Nach der Landesgartenschau behält der Quartiersplatz seine zentrale Bedeutung als zentraler urbaner Treffpunkt im neuen Stadtquartier Friedrich Heinrich.

Entwurf + Planung:

bbzl, böhm benfer zahiri landschaften städtebau. Warschauer Str. 57, 10243 Berlin

Pflanzplanung:

Orel + Heidrich, Herzogenaurach

Ausführung:

THK, Münster

Förderung:

Land Nordrhein-Westfalen

Nicht nur auf dem Quartiersplatz, sondern auch in den Wiesenflächen entlang der Sparkassen-Promenade, an den Wegen und auf dem Großen und Kleinen Fritz setzen wir blühende Akzente. Planerin der Blütensinfonien ist Landschaftsarchitektin Christine Orel (Orel +Heidrich, Herzogenaurach). Neben insgesamt rund 270.000 Blumenzwiebeln und den Frühjahrs- und Sommer-pflanzungen mit einjährigen Blumen erfreuen die Besucherinnen und Besucher tausende Stauden und Gräser. Während der Frühjahrs- und Sommerflor nur während der Laga blüht (hier handelt es sich um die temporären, einjährigen Pflanzen), werden die mehrjährigen Stauden und Gräser und auch ein Teil der Blumenzwiebeln auch nach 2020 wieder aufwachsen und erneut blühen.

Quartiersplatz: ca. 16.350 Stauden, 42.000 Blumenzwiebeln, ca. 7.500 Stück Frühjahrsflor (vor allem Stiefmütterchen [Violen]), ca. 2.300 Stück Sommerflor (vor allem Löwenmäulchen und Verbenen); zusätzlich wurden in den Hochbeeten ca. 5.400 Zwiebeln, ca. 6.500 Stück Frühjahrsflor, ca. 2.900 Stück Sommerflor und 800 Gräser gepflanzt. Auch sind 615 Dahlien (davon ca. 500 in den Hochbeeten) gesetzt.

Wechselflorflächen im Zechenpark: ca. 4.800 Stauden, ca. 65.000 Blumenzwiebeln, ca. 30.000 Stück Frühjahrsflor und 190 Gräser, ca. 23.800 Stück Sommerflor und ca. 1.600 Gräser sowie zusätzlich 800 Dahlien.

Reine Blumenzwiebelfelder im Zechenpark: 110.000 Blumenzwiebeln

Entwurf + Planung:

Orel und Heidrich Landschaftsarchitekten, Herzogenaurach

Gemeinsam mit dem Eigentümer RAG Montan Immobilien hat die Stadt Kamp-Lintfort einen Masterplan für die 40 Hektar große Fläche aufgestellt, um eine zukunftsweisende Nachnutzung zu finden und den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern, Besucher*innen und hier Arbeitenden gut nutzbare und attraktiv gestaltete Räume anzubieten und die Fläche zugleich räumlich und funktional optimal in den Stadtgrundriss einzufügen. Impulsgeber für das neue Stadtquartier „Friedrich Heinrich“ ist die Landesgartenschau. Auf den temporären Ausstellungsflächen entsteht ab 2021 ein neues Stadtquartier mit bis zu 800 Wohneinheiten.
Neben neuem Wohnraum werden in verträglichem Maße auch Büro- und Geschäftsräume sowie ggf. kleinere gewerbliche Einheiten angeboten.

Entwurf + Planung:

O&O BAUKUNST, Köln; NEW Architekten GbR, Dortmund; KRAFT.RAUM, Krefeld

Förderung:

Land Nordrhein-Westfalen

Die 1,4 Kilometer lange Sparkassen-Promenade erschließt den Zechenpark von Süden nach Norden. Sie verbindet damit die Kattenstraße im Süden (mit der Haltestelle der Niederrhein-Bahn) und die Friedrichstraße im Norden (nach 2020 Endhaltestelle der Niederrhein-Bahn in Kamp-Lintfort). Dem Park zugewandt finden sich abschnittsweise Aufenthaltsbereiche als langgestreckte „Balkone“, die die Promenade in Richtung Osten aufweiten.

Sparkasse ist Premiumsponsor

Die Bäume entlang der Promenade zeichnen sich durch eine schmale Wuchsform aus. Hier stehen Acer freemanii ‘Armstrong’ (Ahorn, schlankwüchsig), Platanus hispanica ‘Tremonia’ (Platane, pyramidalen Kronenform) und Ulmus ‘Columella‘ (Ulme, schlanke, säulenförmige Krone). Im mittleren Bereich wurden zusätzlich Robinien (Robinia pseudoacacia) gepflanzt. Die Promenade ist nach einem der Premiumsponsoren der Laga, der Sparkasse Duisburg, benannt, die sich für regionale Projekte stark engagiert.

Entwurf + Planung:

bbzl, böhm benfer zahiri landschaften städtebau. Warschauer Str. 57, 10243 Berlin

Förderung:

Land Nordrhein-Westfalen

Der Zechenpark präsentiert als großer, weitgehend offener Freiraum. Das zentrale Landschaftsbauwerk, genannt „Großer und Kleiner Fritz“ gliedert das Areal in zwei Bereiche: Offene, zum Teil mit Bäumen überstandene Wiesen und einen Grünen Saum mit Gehölzen entlang des Verlaufs der Großen Goorley. Die Wiesen und die angrenzende Böschung des Landschaftsbauwerks bilden zusammen einen großzügig geschnittenen, weiten Parkraum, der zum Spazierengehen, Spielen und zum Niederlassen einlädt. Im Grünen Saum findet man die Spiel- und Sportangebote. Baumlinien und Wege vernetzen das nach der Laga neu entstehende Wohnquartier Friedrich Heinrich und die bestehenden Wohnquartiere, so die Altsiedlung und die Beamtensiedlung, miteinander. Alle temporären Ausstellungsflächen westlich der Sparkassen-Promenade liegen auf den Baufeldern des neuen Wohnquartiers, so dass im restlichen Park keine Rückbaumaßnahmen erforderlich werden.

Entwurf + Planung:

bbzl, böhm benfer zahiri landschaften städtebau. Warschauer Str. 57, 10243 Berlin

Förderung:

Land Nordrhein-Westfalen

Der Große und der Kleine Fritz (so heißen die beiden Erhebungen des Landschaftsbauwerks im Zechenpark) sind ein ingenieurtechnisches Bauwerk, das am höchsten Punkt acht Meter hoch ist. Für alle Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Bau des Landschafts­bauwerks und der damit verbundenen Anlagen (Bodensanierung inklusive Geländemodellierung sowie Boden- und Oberbodenauftrag und -abtrag im Zechenareal) ist die RAG MI verantwortlich. Im Zuge der Planung der Freianlagen wurde gemeinsam zwischen Landschaftsarchitekten, RAG MI, Stadt und Laga GmbH für das Sicherungsbauwerk eine landschaftsarchitektonisch anspruchsvolle Freiraumgestaltung und Geometrie entwickelt.

Im Zentrum des Zechenparks

Großer und Kleiner Fritz liegen nun im Zentrum des Zechenparks und bereichern ihn um besondere Aussichten, eine attraktive Bodenmodellierung und im Ergebnis um eine neue und vielseitige Gestaltung des Gesamtraumes. Sie bieten viel Raum für Spiel und Bewegung in dieser interessanten Topographie.

 

Gemeinsam mit dem Landessportbund NRW, dem Kreissportbund Wesel, dem Stadtsportverband Kamp-Lintfort, dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW und der Stadt Kamp-Lintfort wurde für die Zeit der Landesgartenschau ein umfangreiches Sport- und Bewegungsprogramm zusammengestellt. Täglich laden unterschiedliche Angebote zum Mitmachen ein, und zwar draußen. In frischer Luft.

Bewegungsangebote, die draußen umsetzbar sind und wenig bis kein Equipment brauchen, stehen im Fokus des Sportprogramms. Sie zeigen, wie Sport im Park den eigenen Körper fit halten kann. Zahlreiche Vereine aus der Region unterstützen uns. Sie präsentieren sich mit ihrem Programm und bieten Ihnen die Möglichkeit, neue Sportarten kennenzulernen. Neben unseren Mitmachangeboten auf der Sportwiese, gibt es auch einige Angebote im Kamper Gartenreich und zahlreiche attraktive Sportpräsentationen auf unserer Bühne.