Führende Sportorganisationen mit großem Lob für sportliche Landesgartenschau

Die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort ist die erste Gartenschau in NRW, die „Sport“ zu einem zentralen Thema gemacht hat. Der Präsident des Landessportbundes sowie Vertreter des Kreis- und Stadtsportbundes waren am vergangenen Sonntag zu Gast und resümierten die sportliche Landesgartenschau.

„Mindestens so vielfältig wie die Blumenpracht ist auch der Sport, für den sich ebenfalls Menschen aller Altersklassen und Kulturen begeistern können“, sagt Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes (LSB), während seines Besuchs auf der Landesgartenschau. Dass die Landesgartenschau den gesellschaftlich immer bedeutsameren Themen Sport, Bewegung und Gesundheit durch abwechslungsreiche Aktivitäten einen so breiten Raum eingeräumt hat, sei deshalb aus Sicht des LSB als Kooperationspartner sehr erfreulich. „Dies unterstreicht gleichzeitig, welchen wichtigen Beitrag die Vereine in NRW täglich für die Steigerung der Lebensqualität leisten“, betont der LSB-Präsident.

Grünflächen als wertvolle Naherholungsbereiche

Während der Coronakrise haben sich gerade öffentliche Grünflächen als wertvolle Naherholungsbereiche erwiesen. Die städtische Natur ermöglicht es, zumindest zeitweise der Enge von Räumen zu entfliehen und sportliche Aktivitäten zu unternehmen. „Wir freuen uns mit unserem breit gefächerten Sportprogramm einen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge leisten zu können“, erklärt Heinrich Sperling, Geschäftsführer der Landesgartenschau Kamp-Lintfort 2020 gGmbH.

Besonders stolz auf diese sportliche Laga zeigt sich auch Dr. Christoph Müllmann, erster Beigeordneter der Stadt Kamp-Lintfort. „Ich finde es großartig, dass wir die erste Landesgartenschau in NRW sind, die Sport und Bewegung zu einem zentralen Thema der Veranstaltung macht. Mit dem Landessportbund, dem Kreis- und Stadtsportverband sowie den vielen Vereinen, die sich hier während der vergangenen fünf Monate engagiert haben, haben wir professionelle Partner an unserer Seite.“

Als „kostbares Highlight“ mit „landesweiter Beachtung“ bezeichnet Manfred Klessa vom Stadtsportverband Kamp-Lintfort die sportlichen Aktionen im Zechenpark und Kamper Gartenreich: „Trotz Corona kam die Vielfalt des Sports auf der Laga zum Zuge!“

Breites sportliches Spektrum

Von Zumba über Karate bis hin zu Hockergymnastik und Entspannungsübungen boten die vielen sportlichen Aktionen ein breites Spektrum für Groß und Klein, „gerade auch für Menschen im fortgeschrittenen Alter, die den Spaß an der Bewegung für sich wiederentdeckt haben“, so Ulrike Plitt, stellvertretende Vorsitzende des Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW (BRSNW). Der Sport auf der Landesgartenschau habe sich als Strukturförderung für den ganzen Kreis Wesel erwiesen. Hier seien die beiden Bundesfreiwilligendienstler genannt, die der LSB finanziert hat. „Eine echte Bereicherung!“, findet Plitt, die ebenfalls stellvertretende Vorsitzende des Kreissportbundes Wesel ist.

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Foto: Resümierten die sportliche Landesgartenschau: v.l.: Christoph Müllmann, Stefan Klett, Heinrich Sperling, Ulrike Plitt, Manfred Klessa, Angela Schwetzel vom Lintforter Turnverein und Tommy-Lee Smith, der viele Sportveranstaltungen organisiert und begleitet hat auf der Landesgartenschau. Quelle: Stefan Büschken